Berichte

Schpfheim
Turnfest TV | 09.06.2012


Am 09. Juni besammelten wir uns um 10:45 Uhr vor der Turnhalle in Hellikon. Denn an diesem Samstag stand das erste von zwei Turnfesten an.

Mit dem Zug nach LuzernUm 11 Uhr hatten sich dann alle am Treffpunkt eingefunden und so konnten wir die Reise nach Schüpfheim in Angriff nehmen. Mit den Autos wurden wir nach Gelterkinden chauffiert wo wir den Zug nach Luzern bestiegen. Nach einem kurzen Zwischenhalt in Luzern ging es dann mit der BLS weiter nach Schüpfheim ins Entlebuch. Nach einem kurzen Marsch trafen wir auf dem Festgelände ein. Da der Wetterfrosch für die Nacht Regen vorhergesagt hatte, wurden als erstes die Zelte aufgeschlagen.

ZelteUm 15:10 Uhr begann für uns der Wettkampf und im ersten Wettkampfteil wurden alle 15 Turner eingesetzt. 7 wollten ihre Stärke mit dem 12.5kg Stein beweisen und 8 zeigten ihre Geschicklichkeit beim Fachtest Allround. Die Stösser konnten ihre gesteckten Ziele bei weitem nicht erreichen, wollten sie doch den Stein im Durchschnitt 9m weit stossen. Niemand konnte seine gewohnte Leistung abrufen und so gab es nur 8.5m. Auch im Fachtest lief es alles andere als rund, wir hatten zwischendurch sehr gute Phasen aber lies jeweils gegen Ende die Konzentration etwas nach und wir mussten uns mit der Note 8.42 zufrieden geben. Das wir die gesteckten Ziele nicht erreichten hatte aber einen ganz einfachen Grund, die schlechten Anlagen waren schuld J

Im zweiten Teil gab es dann aber einen Lichtblick. Im Schleuderball hatten wir ein wenig Rückenwind und die Bälle hatten sehr lange Bändel. Gibsch konnte die guten Voraussetzungen hervorragend ausnutzen und Schleuderte auf 61m! Auch die restlichen Turner schöpften ihr Potenzial aus und so konnten wir uns die Bestnote 10 schreiben lassen. Wie in den letzten Jahren üblich blies uns beim Weitsprung mal wieder der Wind entgegen. Unter diesen Umständen mussten wir uns mit 5.35m und der Note 8.3 zufrieden geben.

SteinhebenIm letzten Wettkampfteil liefen wir die 80m in knapp 10s was die Note 8.42 ergab. Im Steinheben rechneten wir fest damit eine weitere Bestnote zu erringen aber leider ging auch dieses Vorhaben schief. Am Schluss fehlten uns 20 Hebungen was aber immer noch für die Note 9.2 reichte.

So erreichten wir am Schluss mit 8.46, 9.01 und 8.77 eine Gesamtpunktzahl von 26.25. Mit dieser Punktezahl klassierten wir uns in der 3. Stärkeklasse auf dem 12. Schlussrang. Wenn wir in zwei Wochen in Oberfrick die 27 Punkte erreichen wollen, müssen wir uns also noch überall steigern.

sogar die Mäuse krochen aus ihren Löchern um uns zu sehen!Nun begann der vierte Wettkampfteil. Zuerst verfolgten wir auf der Grossleinwand das EM-Spiel Dänemark vs. Holland. Nach dem Schlusspfiff fanden wir uns im Verpflegungszelt ein wo uns die Innerschweizer Spezialität Mah-Meh serviert wurde. Nachdem wir uns gestärkt hatten gingen wir wieder zurück in die EM-Halle um das Spiel Deutschland vs. Portugal zu verfolgen. Nach diesem Match verteilte sich die Gruppe. Da es kein Festzelt gab zog es die einen in die Bar und die anderen ins Bierzelt. Als es in der Nacht dann zu regnen begann wurde schnell klar, dass die Organisatoren mit schönem Wetter gerechnet hatten. Die vielen Leute fanden kaum irgendwo Unterschlupf und so wurde es doch ein ziemliches Gedränge, egal wo man gerade war.

am FestAm nächsten Morgen stand dann die grösste Herausforderung an, würden es wirklich alle auf den Zug schaffen? Nach einigen hektischen Telefonaten reichte es dann doch noch allen auf den Extrazug nach Luzern. In Luzern angekommen wurden plötzlich alle vom Hunger gepackt und einer nach dem andern zog es in den Burger King. Zwei unserer Turner schienen einen besonders grossen Appetit zu haben, denn als der Zug losrollte fehlte von ihnen jede Spur. 15 Minuten später trafen sie dann aber doch noch in unserem Wagen ein, es reichte ihnen gerade noch um in den letzten Wagen einzusteigen. Ohne grössere Zwischenfälle kamen wir dann pünktlich um 16:21 Uhr wieder in Gelterkinden an, wo wir von unseren liebsten Angehörigen in Empfang genommen wurden.

Erstellt von Dominik Meier am 12.06.2012, letzte Änderung am 03.08.2012