Am 5.10.19 um 08:15 trafen sich 8 Damen des Turnvereins um zur
alljährlichen Turnfahrt aufzubrechen.
Wir starteten mit 2 Autos, Richtung Rheinfelden DE um dort mit dem
Zug nach Schaffhausen zu reisen. Während der Fahrt eröffneten wir die Turnfahrt
mit einem kleinen Apéro bestehend aus Häppchen, Wein und Orangensaft. So startet
man gerne in den Tag J. Mit einer kleinen Verspätung kamen wir in Schaffhausen an. Kaum
aus dem Zug ausgestiegen, wurde mit Schrecken festgestellt, dass eine der Damen
ihr Handy im Zug liegen gelassen hat. Nach mehrmaligem anrufen auf das Handy,
nahm der Schaffner endlich ab und man konnte mit ihm eine Ãœbergabe später am
Tag am Bahnhof Schaffhausen vereinbaren.
Nach dem alles wegen dem Handy geregelt war, stiegen wir in den
Bus zu unserer Jugendherberge um unser Gepäck zu verstauen. Danach sind wir
etwa eine Stunde zum Rheinfall gelaufen. Das Wetter meinte es an diesem
Wochenende leider nicht sehr gut mit uns, denn es hat immer wieder geregnet.
Am Rheinfall angekommen, fuhren wir mit dem gelben Boot zum Felsen
mitten im Rheinfall, umso noch näher an diesem Naturspektakel sein zu können.
Einen wundervollen Ausblick genossen wir trotz nicht so schönem Wetter.
Mit grossem Hunger entschieden wir uns in ein Restaurant direkt
beim Rheinfall zu gehen. Es war sehr fein.
Gestärkt ging es wieder zurück in die Jugendherberge wo wir unsere
Sportkleidung einpackten, um in die Kletterhalle zu gehen. Ursprünglich wollten
wir in den Seilpark direkt am Rheinfall, doch wegen dem schlechten Wetter blieb
dieser geschlossen und es ging zu Plan B, der Kletterhalle.
In der Kletterhalle konnten wir uns entscheiden zwischen Klettern,
Bouldern oder Badminton. Sarah und Fabi entschieden sich fürs Badminton, der
Rest ging in die Kletterhalle.
Da wir nicht so geübte Kletterer sind, entschieden wir uns für
eine kleine Einführung. So wurde uns gezeigte uns wie man das Gstältli richtig anzieht
und wie man den Schwierigkeitsgrad der verschiedenen Routen erkennt. Dann ging
es los mit Sichern. In dieser Kletterhalle ist das sehr speziell, denn bei der
einen Variante übernimmt das Gerät in dem das Seil befestigt ist, 90% des
Körpergewichts des Kletterers und 10% muss die Person die sichert noch in den
Händen halten. Bei der zweiten Variante kann man alleine ohne, dass man sich
gegenseitig sichern muss, an der Wand hochklettern, da sich das Gerät in dem
das Seil ist, selber sichert. Bei der zweiten Variante brauchte sehr viel
Ãœberwindung um sich mitten in der Wand, oder natürlich ganz oben einfach
loszulassen. Doch mit viel Zuspruch und gegenseitiger Hilfe konnten sich alle
überwinden. Nach zweieinhalb Stunden machten wir uns wieder auf den Weg in die
Jugendherberge.
Als wir in die Jugendherberge kamen, durften wir unsere Zimmer
beziehen. Wir waren zu 8 und hatten 3 Zimmer und 15 Betten nur für uns. Alle
haben sich bereit gemacht für den Abend, da ein Tisch in einem italienischen
Restaurant reserviert war. Das Essen dort war sehr gut und der Kellner super
unterhaltsam, bei praktisch allen gab’s Pizza. Einige konnten tatsächlich mit
30 Jahren noch lernen, wie man Pizza richtig schneidet und das Essen viel
einfacher und ungefährlicher für alle Beteiligten sein kann ;)
Nach dem sehr guten Essen, gingen wir in eine Bar. Dort verweilten
wir ein bisschen, mit gut gemischten Drinks, bis wir mit dem Taxi in die
Jugendherberge zurückfuhren.
Am nächsten Tag taffen sich alle zum Frühstücken. Wir besprachen
den Ablauf des Tages, denn eigentlich wollten wir mit gemieteten Flyer durch
die Rebberge fahren um dort, bei einer Familie in Hallau, Weine zu degustieren.
Leider war das Wetter auch an diesem Tag nicht viel besser. Aber für das gab es
ein Plan B. Wir fuhren mit dem Zug nach Neunkirch und liefen von dort aus nach
Hallau um die Weine zu degustieren.
Die Degustation fand mitten in den schönen Reben, in einem kleinen
Räbhüsli statt. Was auf Anhieb gar nicht so leicht zu finden war. Zum Glück hatte
die Familie ein grosses Auto so, dass wir nach einigem Herumirren abgeholt
werden konnten.
Mit einer kleinen Verspätung trafen wir in dem schönen Räbhüsli
ein. Wir degustierten verschiedenen Weissweine und Rotweine. Zur Degustation
gab es noch eine gute Gerstensuppe und eine heisse Winzerwurst. Nach dem Essen
noch ein Kaffee mit sehr lecken selbstgemachten Weinguezli.
Voll gestärkt, liefen wir den Hang hinab zur Bushaltestelle, um
unser Gepäck in der Jugendherberge zu hohlen. Nachdem wir alles hatten, ging es
auch schonwieder in den Zug nach Hause.
Viel Dank an Gina und Alice für die Organisation dieser tollen und
sehr lustigen Turnfahrt.
Vielen Dank an Lea, fürs Verfassen des Berichts J