Berichte

Einsiedeln
Turnfahrt | 03.11.2012


Am 03. September 2012 war es soweit, die gemeinsame Turnfahrt der Frauen und Männer des TV Hellikons stand auf dem Programm.  Eine Gruppe von 10 Frauen und  11 Männern machte sich auf den Weg nach Einsiedeln.

Beim Hotel Sonne angekommen, musste erst mal das Gepäck sortiert werden, sprich der Reiseproviant, hauptsächlich in Alu Dosen, für die Wanderung an alle verteilt werden. Jetzt war auch klar, wieso einige eine schwere Tasche oder einen grossen Rollkoffer dabei hatten. Sogar an Citro und Becher für die Frauen wurde gedacht.

Nun konnte die grosse Wanderung beginnen ;) Schon zu Beginn wurde klargestellt, dass es sich keinesfalls um eine „kaffifahrt“ handelt und „meh Tempo“ gefordert wird. Durch den hohen Flüssigkeitskonsum wurden jedoch regelmässig kurze Pausen eingelegt. Und da Einsiedeln ja keine Grossstadt ist, konnte oder musste auch noch der eine oder andere Traktor genauer inspiziert werden – sie hatten jedoch alle die falsche Farbe oder zumindest den falschen Farbton… Das Wetter war perfekt, Sonnenschein und richtig warm. Einige hatten dadurch jedoch etwas Mühe mit ihrer Kleiderwahl, Jacke an und wieder aus oder doch wieder an?  Alle warteten gespannt auf den Höhepunkt der Wanderung, was dieser genau sein wird, wusste niemand. Wahrscheinlich nicht einmal google maps, unser Reiseführer ;) Doch auf einmal entdeckten wir Asiaten auf einem kleinen Hügel mit perfekter Aussicht über das ganze Klosterareal und Einsiedeln – das muss also dieser Höhepunkt sein – naja höhergelegen war er ja :) Zumindest einer fühlte sich wie auf dem Thron und meinte so müsse sich auch der im Kloster anfühlen. Ja, dieses Kloster war ein grosses Thema an diesem Tag, aber was macht man denn dort eigentlich?

Zurück in Einsiedeln war es Zeit zum Mittagessen. Ja wann und wo treffen wir uns denn wieder? Gleich bei der Sprungschanze? Aha und wie lange läuft man dort hin? Bis man dort ist – fantastische Antwort. Glücklicherweise entschieden sich alle für das gleiche Restaurant und der Weg zur Schanze konnte gemeinsam bewältigt werden. Bekanntlich ist ja Ruhe am Tisch, wenn alle am Essen sind. Einer störte sich jedoch sichtlich daran und fand: „schwätzed euch emol“. Vielleicht war für ihn die Reise nach Einsiedeln und die Wanderung zu anstrengend und er musste etwas zu viel Flüssigkeit zu sich nehmen am Morgen …

Nach dem Essen wäre eigentlich Airboarden auf dem Programm gestanden, dies konnte aber leider nicht durchgeführt werden. Die Bewässerungsanlage der Schanze war bereits wegen den kalten Temperaturen ausgeschalten. Als Alternative stand house running auf dem Programm. Rolf, unser Guide, musste sich erst mal ein Bild machen, mit wem er es denn diesen Nachmittag zu tun hat. Na wen haben wird denn da, er ist Maurer und ansonsten Lebenskünstler, alles klar? Ah ja und wir sind die Musikgesellschaft Mumpf. Rolf war zwar nicht der beste Sänger, aber lustig war‘s mit ihm. Zur Freude aller, war etwas Mut antrinken bei ihm überhaupt kein Problem, also Kaugummi raus und Reiseproviant wieder auspacken ;) Mit wenigen Ausnahmen erklommen alle die Stufen auf den 32 m hohen Turm um anschliessend an der Aussenwand herunterzulaufen. Fast alle nahmen ihren Mut zusammen und überwanden sich die Wand herunterzulaufen. Einige probierten sogar einen 360 oder einen 400 irgendwas ;) Die Theorie im Sitzen anzufangen um sich nicht wie ein Brett nach vorne über den Abgrund fallen lassen zu müssen, war jedoch nicht so erfolgreich.

Nachdem sich alle, die sich überwinden konnten in die Tiefe gestürzt hatten, ging es zurück in Richtung Hotel. Ja was läuft denn am Abend? Ah ja, Rolf hat uns das Bar und Pub Fest Tuggen empfohlen – und ja Tuggen ist eine Ortschaft im Fall ;) Nur leider etwas zu weit weg. Die Frauen trafen sich also erst mal in einem Café um sich aufzuwärmen und etwas zu stärken. Was Rosoli genau ist, haben wir leider nicht herausgefunden, im Kaffee war jedenfalls nichts davon zu schmecken. Doch wir lernten, dass sich einige nach dem Schnupfen an der Tischkannte festhalten müssen um sich auf dem Stuhl halten zu können. Gefährliche Sache und das mitten in einem Café. Nach der Stärkung ging es unter die ersehnte warme Dusche. Die von allen gestellte Frage beim anschliessenden Treffpunkt war: Hattet ihr warmes Wasser? Auch nicht? – Immerhin erging es allen gleich.

Beim Nachtessen traf sich der ganze Verein wieder im gleichen Restaurant, das Essen dort war wirklich sehr gut. Es gab sogar ein Amuse bouche :) Anschliessend war Ausgang angesagt, die einen waren länger die anderen etwas weniger lang unterwegs. Eine Truppe war sogar zu Gast bei einem Jahrgänger treffen, kannte zwar niemanden, aber die Musik war gut.

Am Sonntag waren alle pünktlich bereit und der Weg nach Pfäffikon konnte in Angriff genommen werden. Im Alpamare angekommen erwartete uns erst mal eine riesen Menschenmenge – wieso wollen bloss alle bei diesem schönen Wetter ins Alpamare? Den Tag verbrachte alle so, wie es ihr Körper zuliess, mit action auf den  Wasserrutschen, entspannen im warmen Sprudelbad oder aber schlafend auf dem Liegestuhl.

Müde aber zufrieden kamen alle wieder zu Hause an.

An dieser Stelle nochmals ein grosses Dankeschön an die Organisatoren der Turnzgi

Erstellt von Martina Hufschmid am 12.11.2012, letzte Änderung am 12.11.2012